Light The Place Of Darkness

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1.   victoria
2.   happy end
3.   theo & anna
4.   holding you
5.   goodbye paris
6.   light the place of darkness
7.   this is home
8.   what do you need
9.   song like a torch
10. i feel good

Robert Oberbeck ist Singer/Songwriter, musikalisch eng verbunden mit Rock, Folk und Country, und doch mit einer eigenen Stimme. Er schreibt Songs, die an Einflüsse durch Springsteen und Dylan erinnern, an Van Morrison und David Gray und Damien Rice und doch ganz eindeutig Oberbeck-Songs sind. Auf seinem dritten Album ‚Light The Place Of Darkness‘ erzählt er Geschichten von Hoffnung und hoffnungsloser Romantik, von zerschossenen Kleinstadtseelen und verzweifelten Großstadtherzen, von Liebe, Tod und Versöhnung. Oberbeck ist aus Marburg a.d. Lahn, und wenn er von Kleinstadtseelen singt, dann ist das kein Americana und er redet nicht von einer Kleinstadt im mittleren Westen, sondern genau von seinem Marburg, dem Leben dort und den Menschen, die er dort erlebt. Überhaupt ist das Interessante an diesem Songwriter, dass er nicht wie viele andere beim Aufgreifen oder Kopieren amerikanischer Klischees verbleibt, die zwar in den USA funktionieren, hierzulande aber der gelebten Parallelen entbehren, sondern dass er nur die Aspekte der amerikanischen Storyteller- und Songwritertradition aufgreift, die kompatibel sind mit dem Leben und Fühlen in seiner Heimat und eigene Geschichten, eigene Bilder dazu hat, die ganz eindeutig europäisch sind. So ist Robert, mit einer Französin verheiratet, der französischen Lebensweise und Kultur sehr nah und auch dies kommt in seinen Texten immer wieder zum tragen, wie in Goodbye Paris, einer Liebesgeschichte, die in der Stadt der Liebe ihr frühes Ende findet. Der Titelsong Light The Place Of Darkness ist ebenfalls in Paris entstanden, als dort in den Vororten Strassenschlachten zwischen den Anwohnern und der Polizei tobten. ‚ Ich war nur ein paar hundert Meter davon entfernt und ich hatte das Gefühl, dass das einzige was hier noch hätte helfen können, Liebe gewesen wäre, dass es möglich sein muss, trotz all der Dunkelheit und der Trauer, die unser Leben berührt, ein Licht zu sehen. Ein Licht, das den Ort der Dunkelheit erhellt. Aber Sarkozy wollte lieber die Leute mit Wasserwerfern aus den Vororten entfernen.‘ Um das Thema Heimat geht es auch in ‚This Is Home‘, und wieder schafft es Oberbeck, den Spirit des Songs durchaus amerikanisch klingen zu lassen und doch über seine eigene Heimat zu singen. Und um dies zu unterstreichen, hat er drei eng befreundete Gastmusiker ans Mikrophon gebeten: Thorsten Wingenfelder (Fury In The Slaughterhouse), Markus Rill (Blue Rose Records) und Thomas Ripphahn (Hands On The Wheel). ‚Ich erlebe jeden Tag den Grenzbereich des Lebens‘ , hat Oberbeck einmal im Interview gesagt. Das ist gar keine übertriebene Aussage, denn er hat eine Ausbildung zum Krankenpfleger absolviert und lange auf der Intensivstation gearbeitet. Auch dies wirkt sich auf seine Texte aus und hat seine Musik nachhaltig beeinflusst. Erlebnisse an der Grenze zwischen Leben und Tod lassen schließlich niemanden unberührt. Und doch ist es immer wieder die Hoffnung, die obsiegt, die durch alle Trauer und den Blues hindurchscheint. In ‚Theo & Anna‘, der wahren Geschichte von Theo und Anna Kreutz, zwei Sintikindern, die im 3. Reich deportiert und in Ausschwitz ermordet wurden und mit deren Geschichte Robert durch das Sinti und Roma Memorial in Dreihausen, Hessen konfrontiert wurde, heisst es zum Schluss: ‚This is your family and these are your friends. Theo & Anna in the summer wind, again.‘ Es ist von Versöhnung die Rede, von der Erinnerung an gute und der Hoffnung auf bessere Zeiten, und vom Sehnen nach Liebe und Frieden. Und damit singt Robert Oberbeck über die wichtigsten Dinge, die uns Menschen ausmachen.

Robert Oberbeck – Light The Place Of Darkness
Veröffentlichung 2009